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Die Räubertöchter und die Zappelpfote

Für mein kleines Neuröschen brauchte ich langsam aber sicher, um richtig trainieren zu können, ein Sicherheitsgeschirr. Aus JEDEM normalen Geschirr kommt jeder Hund raus – ein Geschirr ist schlicht bequemer (auch bequemer für den Hund, wenn er mal schlicht keinen Bock hat, zu laufen…), aber nicht sicherer. Läuft der Hund in Panik rückwärts, kann er sich durchaus aus dem Geschirr befreien. Zum Glück gibt es spezielle (Tierschutz-)Sicherheitsgeschirre, die einen zweiten Bauchgurt nach dem letzen Rippenbogen haben. So bleibt im Normalfall auch bei einem Hund, der rückwärts weg will, das Geschirr an Ort und Stelle.
Mein erster Versuch, mit selber abmessen und online bestellen, ging gehörig in die Hose. Wo der Fehler lag – ich weiß es nicht. Das Geschirr kam an und passte überhaupt nicht. Allerdings war ich von der Verarbeitung und dem Material (viel zu dick und steif) auch nicht gerade begeistert. Also fragte ich – Facebook sei Dank – in der Hundegruppe nach jemandem, der mir in Berlin das Geschirr anfertigen könnte. Und wurde fündig: Astrid Zappelpfote. Der Kontakt lief problemlos, ich bekam recht zügig einen Termin, erschien und los ging das fröhliche Ausmessen und Auswählen der Materialien. Auch schön, dass man sich alles anschauen und vor allem anfassen konnte. Das Leder weich, das Mesh-Material super leicht und luftig.
Am Ende wurde es ein Geschirr aus braunem Nylon und schwarzem Mesh als Unterlage.
Beim abholen haben wir dann festgestellt, dass der hintere Bauchgurt doch etwas zu eng war – ein Problem, Astrid änderte es ruckzuck und ein paar Tage später konnte ich das Geschirr dann nutzen.

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Der erste Praxistest war am Grunewaldsee. Wasser, Sand, Wind und etwas Regen – perfekt zum testen. Das Geschirr hielt, der Sand rieselte trocken einfach raus und es sah am Ende aus wie am Anfang. Prima!

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Preislich bin ich auch mehr als begeistert. Für ein Halsband, das Geschirr und ein Klett-Logo mit Zuzas Namen und meiner Handynummer drauf zahlte ich 60 Euro. Für liebevolle Handarbeit und den ganzen Service mehr als in Ordnung. Die Verarbeitung ist einwandfrei, das Material robust und leicht – mehr brauch ich nicht.

Astrid findet ihr auf Facebook und ihrer Homepage.

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Zuza und….

die Religionspädagogin.

Hundebetreuungs-Casting, Teil 1:

Kurze Version:

Da ich nun nicht mehr als Selbstständige permant zuhause rumgammle (wieso wird dieses durchgestrichene nicht im Vorschautext angezeigt? Verflixte Technik!) fleißig an meiner Karriere schraube, sondern wohl ab August gute 40 Stunden pro Woche außer Haus bin, braucht Madame ein wenig Zuwendung zwischendrin. Ganztagesbetreuung kommt nicht infrage, da selbst bei ihren liebsten Spielkameraden eine Stunde reicht und Zuza dann wieder ihre Ruhe haben will. Also einfach mal jemanden suchen, der täglich gegen Bezahlung ihr ein bisschen Aufmerksamkeit widmet und sie kurz „ausleert“ 😀 (für die ausführlichen Sachen bin ich nach wie vor zuständig).

Der erste Endgegner Kandidat:

Kurzes Telefonat vorab, klang ein wenig südlich (Heimatbonus, oha!), ein wenig älter (hm, liebe Omi?) und naja, mehr oder minder kompetent. Also spontan eingeladen.

Alles in allem lässt sich das ganze so zusammenfassen: korrekte Granny Nanny mit göttlichem Pädagogik-Hintergrund trifft zuerst auf tätowierte Beine, die in schwarzen Hotpants stecken (also mich) und dann auf felliges Etwas, das knurrend unterm Bett verschwindet. Kurzes Gastspiel, würde ich das nennen.