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Quatschpuppengesicht

Mir einst vom ehemals „besten Freund“ (ja solche Freunde braucht man wirklich… narf) verpasst, lässt mich dieses „Quatschpuppengesicht“-Ding nicht so wirklich los. Grund für den „netten“ Seitenhieb war eigentlich nur, dass ich oft und gern einfach angequatscht werde. Von der älteren Dame im Lidl hinter mir, die mich interessiert fragt, ob denn dieser Haferdrink schmecke, oder ob der Postbote meine Nummer haben will. Aber meine Güte, wir sind in Berlin, ein Haifischbecken, in dem sich auch vermeintlich glückliche Paare oftmals so prompt trennen, dass ich ungläubig staunend danebenstehe. Die Leute hier sind halt mal lauter, direkter und offener. Meistens. Ick mag das. Meistens. Außerdem sehe ich nicht ein, ständig mit mieser Laune durch die Gegend zu laufen, nur damit ja keiner auf die Idee kommt, mich was zu fragen.

Also führe ich das Ganze mal ad absurdum und mache gleich ne eigene Kategorie draus: Fräulein Quatschpuppengesicht. Macht das Wörtchen nicht charmanter, den „besten“ Freund nicht besser, aber hey, irgendwas Positives kann man auch dem noch abgewinnen.

So genug gelabert. Unter der besagten Kategorie finden sich ab nun einfach in knappen Worten meine Begegnungen der Woche/des Monats/whatever.

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