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Aleppo Seife – Allrounder

DER heiße Scheiß in meinem Bad, und oft mein einziger Begleiter auf Reisen: Seife. Aber nicht nur irgendeine Seife, sondern Aleppo-Seife.

OT: Habt ihr mal versucht, in einem Hundeauslaufgebiet bei sehr wechselhaftem Wetter Fotos von einer Seife auf dem Waldboden zu machen? Also den Punkt kann ich von meiner Bucket-List abhaken. Wunderliche Blicke a la „was tut sie da? Es ist keine Pilz-Saison, was zur Hölle tut die da?“ garantiert. Ungeduldiger Hund inklusive (Frauchen spinnt. Wir sind im H U N D E A U S L A U F G E B I E T und ich will jetzt meinen verfluchten Hundeauslauf. Zuza kann ganz furchtbar böse kucken. Kann sie wirklich.)

What about to know?

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Diese Seife ist ein kleiner Alleskönner und darf in meinem Bad nicht mehr fehlen. Warum? Lest selbst.

1. Waschen. Ganz klar. Körper, Haare, Wäsche.

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Zur Körperwäsche muss ich ja wohl nicht viel dazu sagen. Einseifen, abduschen, mit nem Kissme Peelinghandschuh drüber, fertig. Meine super empfindliche, trockene Haut braucht danach meistens nicht einmal Body Lotion. Rötungen, Pickelchen? Gehören der Vergangenheit an. Im Gesicht benutze ich sie ebenfalls liebend gerne.

Haare waschen geht mit Seife auch, dazu gibt es im Netz schon eine Menge Anleitungen. Was bei mir leider nie ging: mit chemisch gefärbten Haaren. Da konnte ich danach soviel saure Rinse verwenden, wie ich wollte – die Haare blieben klätschig und stumpf und schwer entwirrbar. Seit ich allerdings zwischen Pflanzenhaarfarbe und gar nicht mehr färben abwechsele, klappt auch die Seifenwäsche. Ohne Rinse geht´s bei mir aber nicht. Eine 1,5 Liter Wasserflasche, 1 cm Apfelessig oder Zitronensaft (letzteres riecht wesentlich angenehmer), mit Wasser auffüllen und nach der Seifewäsche über die Haare kippen. Das war´s auch schon. Da muss aber jeder für sich sicherlich eine Weile rumprobieren, was für ihn funktioniert. Bei Bedarf kann ich dem auch gerne mal einen eigenen Post widmen.

Was für Haare und Körper funktioniert, funktioniert auch bei der Wäsche: Ich löse einfach ein Mini-Stückchen Seife in Wasser auf und benutze es als flüssiges Waschmittel. Als „Weichspüler“-Ersatz kommt noch ein Teelöffel Essigessenz in die Weichspülkammer. Essig neutralisiert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern wirkt antibakteriell (was ja wohl auch meistens der Grund für schlechte Gerüche ist).

2. Putzen – die Zähne!

Ja im Ernst, ich habe es selber ausprobiert, man kann sich wirklich damit die Zähne putzen. Nach frischer Minze duftet man natürlich nicht, aber ich spüle eh meistens mit ein paar Tropfen Olbas (verschiedene Öle, gut gegen kleine Zipperlein, Zahnfleischbluten usw.) hinterher. Mein Zahnarzt hat sich noch nicht beschwert, und der ist derzeit so ziemlich der einzige, der Zugang zu meiner Mundhöhle hat 😀

3. Juckende Mückenstiche adé

Eines vorweg: das klappt nicht bei jedem (Mückenstich und Menschen): Aber einfach mit der trockenen Seife über den Mückenstich reiben, kurz warten – und dann sollte das nervige Jucken eigentlich aufhören. Bei mir hat es bisher ganz gut geklappt, und da ich die Seife sowieso fast immer wenigstens stückweise mit dabei habe, probiere ich das fleißig an jedem Mückenstich aus.

Bezugsquellen:

Vor Jahren habe ich meine Seife immer bei zhenobya (dort bekommt man auch ziemlich viele Infos über Verwendung – da habe ich meinen Tipp mit dem Mückenstich her -, Herstellung und Geschichte) bestellt, mittlerweile bekommt man sie aber auch in fast jedem Reformhaus oder Bioladen. Bei der Bio Company, zumindest hier in Berlin, muss man aber aufpassen, scheinbar haben unterschiedliche Filialen andere Preise (wurde mir nur berichtet, ich kauf meine meistens in Alt-Glienecke für ca 4 Euro, angeblich woanders auch schon für 6 Euro gesehen).

Seifenvariationen:

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Das ist Kunst. Oder mangelnde Fotokünste.

Varianten der Seife gibt es einige, mit Lorbeeröl, mit Meersalz, mit Granatapfel – für jede Haut oder jedes Hautproblem ist eigentlich die perfekte Seife dabei. Ich wechsele gerne mal zwischen der ganz normalen Aleppo und der mit 15 % Lorbeeröl.

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Kokosöl – das Allzwecköl

Dass Kokosöl vielseitig einsetzbar ist, (und man Sätze eigentlich nicht mit „dass“ anfängt…) weiß mittlerweile ja schon so ziemlich jeder. Aber wie das mit Hypes und Trends und dergleichen ist: ich schreibe erst darüber, wenn es schon fast wieder vorbei ist. Aber: Kokosöl KANN gar nicht out sein, denn so praktisch wie dieses Zeug ist, wäre man ja schön doof, wenn man es als Trend betrachten würde.

Ob im Deo (respektive in Deocremes), als Deo pur aufgetragen (update Dezember 2016: obwohl meine Haut Kokosöl bisher null mochte – als Deo klappt das jetzt prima) oder oder – irgendwie braucht man Kokosöl IMMER.

Verwendungszweck pur: Als Leave In für die Haare (übrigens auch für den Hund; man sagt Kokosöl die Wirkung nach, Zecken fernzuhalten – und selbst wenn nicht: der Hund riecht lecker und hat gesund glänzendes Fell) oder als Hautpflege. Zum Kochen und Backen auch prima geeignet. Meine Hündin liebt Kokosöl über alles und würde den kompletten Tiegel leerfuttern, wenn sie dürfte.

Bezugsquellen:

Eigentlich fast überall:
– Internet
– Rewe
– Kaufland
– DM Drogeriemarkt
– jedem Bioladen oder Reformhaus

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Wolkenseifen Deocreme

Wer von euch benutzt schon eine Creme als Deo? Vermutlich die wenigsten.
Warum gerade das auf den Blog soll? Grund eins: geringes Packmaß -> sogar abfüllbar. Grund zwei: keine gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe. Grund drei: hält vermutlich länger als die meisten Deos (Verbrauch UND Wirkungsdauer). Genug Gründe? Dann kommen wir mal zum Wesentlichen. Die Deocreme aus der Manufaktur Wolkenseifen (Anne Schaaf).

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