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Judith

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Zuza und….

die Religionspädagogin.

Hundebetreuungs-Casting, Teil 1:

Kurze Version:

Da ich nun nicht mehr als Selbstständige permant zuhause rumgammle (wieso wird dieses durchgestrichene nicht im Vorschautext angezeigt? Verflixte Technik!) fleißig an meiner Karriere schraube, sondern wohl ab August gute 40 Stunden pro Woche außer Haus bin, braucht Madame ein wenig Zuwendung zwischendrin. Ganztagesbetreuung kommt nicht infrage, da selbst bei ihren liebsten Spielkameraden eine Stunde reicht und Zuza dann wieder ihre Ruhe haben will. Also einfach mal jemanden suchen, der täglich gegen Bezahlung ihr ein bisschen Aufmerksamkeit widmet und sie kurz „ausleert“ 😀 (für die ausführlichen Sachen bin ich nach wie vor zuständig).

Der erste Endgegner Kandidat:

Kurzes Telefonat vorab, klang ein wenig südlich (Heimatbonus, oha!), ein wenig älter (hm, liebe Omi?) und naja, mehr oder minder kompetent. Also spontan eingeladen.

Alles in allem lässt sich das ganze so zusammenfassen: korrekte Granny Nanny mit göttlichem Pädagogik-Hintergrund trifft zuerst auf tätowierte Beine, die in schwarzen Hotpants stecken (also mich) und dann auf felliges Etwas, das knurrend unterm Bett verschwindet. Kurzes Gastspiel, würde ich das nennen.

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once? never ever

Once – da ist der Frosch nicht nur in den Brunnen gefallen…

sondern gleich mal abgesoffen. Ernsthaft? Was soll denn diese App, die „Tinder vernichten will“? Tinder benutze ich nicht, auf okc hab ich mich erstmal abgemeldet. Und Once? Das war pünktlich um 12 Uhr Mittag ein Paukenschlag in die Eingeweide.

Der allererste Vorschlag war ja noch echt okay… aber dann? Nach 4 Tagen fürchtete ich mich schon kurz vor 12, was denn da wieder käme.

Mein kurzes Fazit nach knapp 14 Tagen?

Es passierte nichts. Wirklich nichts. Die, die ich gut fand (zwei insgesamt), die fanden das wohl andersrum nicht. Und mich sprach ausnahmlos niemand an. Eine einzige „Konversation“ kam zustande. Lief dann so:

Er: Hey na wie geht’s?
Ich: Bla bla bla (man füge hier mehrere SÄTZE, aka „ich versuche mich zu unterhalten“ ein.

Er: Wo wohnst du denn?

Ich: XY

Er: Du bist hübsch.

Ich ging dann dezent zum Löschen der App über. Was soll man denn da antworten? Gleich den exakten Wohnort abgefragt (echt jetzt, ihr verkackten nicht allzu bewegungsfreudigen Berliner, bewegt euch mal aus eurem Bezirk raus, das ist hier nicht Australien – Buxtehude, sondern höchstens Alt-Tegel zu Rudow).

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Once in a lifetime

Once – so nennt sich die neueste Kuppel-App. Doch im Gegensatz zu Tinder und okcupid setzt Once auf Qualität statt Quantität (letzteres ist übrigens meiner Meinung nach genau das Problem in Berlin – Massen an Menschen machen Massen an Möglichkeiten – Reizüberflutung par excellence. Dit is uffm Dorf scho anders!).

Statt handverlesener Pralinen bekommst du hier handverlesene Partnervorschläge. Bis auf die rudimentären Alters- und Religionszugehörigkeitswünsche wird in erster Linie – ganz oberflächlich – nach optisch passenden Partnern gesucht. Was, wie gesagt, oberflächlich klingt, hat aber psychologisch gesehen durchaus Hand und Fuß.

Pro Tag bekommt man kostenfrei einen Partnervorschlag, den man dann binnen 24 Stunden anschreiben oder „liken“ kann. Finden sich beiden Parteien super, können sie sich dann natürlich länger als 24 Stunden unterhalten. Passiert innerhalb dieser Frist nichts, passiert eben genau nichts. Fertig.

Da ich neue Konzepte ja aus Prinzip spannend finde, die Partner“suche“ in Berlin einer Schnitzeljagd – mit Rasiermessern gespickt – ähnelt, dachte ich mir frei von der Leber weg: „Ick test das mal für euch.“ Natürlich nur für euch. ICH brauch ja keinen Mann. Gnihihi.

Ihr hört dann wieder von mir, sobald sich im Single-Dschungel statt den üblichen Affen auch mal ein netter Tiger zeigt. Oder ein Affe im Tigerhöschen. Letzteres ist wohl wahrscheinlicher 😉

Mind, Body, Soul, Wanderlust

Aleppo Seife – Allrounder

DER heiße Scheiß in meinem Bad, und oft mein einziger Begleiter auf Reisen: Seife. Aber nicht nur irgendeine Seife, sondern Aleppo-Seife.

OT: Habt ihr mal versucht, in einem Hundeauslaufgebiet bei sehr wechselhaftem Wetter Fotos von einer Seife auf dem Waldboden zu machen? Also den Punkt kann ich von meiner Bucket-List abhaken. Wunderliche Blicke a la „was tut sie da? Es ist keine Pilz-Saison, was zur Hölle tut die da?“ garantiert. Ungeduldiger Hund inklusive (Frauchen spinnt. Wir sind im H U N D E A U S L A U F G E B I E T und ich will jetzt meinen verfluchten Hundeauslauf. Zuza kann ganz furchtbar böse kucken. Kann sie wirklich.)

What about to know?

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Diese Seife ist ein kleiner Alleskönner und darf in meinem Bad nicht mehr fehlen. Warum? Lest selbst.

1. Waschen. Ganz klar. Körper, Haare, Wäsche.

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Zur Körperwäsche muss ich ja wohl nicht viel dazu sagen. Einseifen, abduschen, mit nem Kissme Peelinghandschuh drüber, fertig. Meine super empfindliche, trockene Haut braucht danach meistens nicht einmal Body Lotion. Rötungen, Pickelchen? Gehören der Vergangenheit an. Im Gesicht benutze ich sie ebenfalls liebend gerne.

Haare waschen geht mit Seife auch, dazu gibt es im Netz schon eine Menge Anleitungen. Was bei mir leider nie ging: mit chemisch gefärbten Haaren. Da konnte ich danach soviel saure Rinse verwenden, wie ich wollte – die Haare blieben klätschig und stumpf und schwer entwirrbar. Seit ich allerdings zwischen Pflanzenhaarfarbe und gar nicht mehr färben abwechsele, klappt auch die Seifenwäsche. Ohne Rinse geht´s bei mir aber nicht. Eine 1,5 Liter Wasserflasche, 1 cm Apfelessig oder Zitronensaft (letzteres riecht wesentlich angenehmer), mit Wasser auffüllen und nach der Seifewäsche über die Haare kippen. Das war´s auch schon. Da muss aber jeder für sich sicherlich eine Weile rumprobieren, was für ihn funktioniert. Bei Bedarf kann ich dem auch gerne mal einen eigenen Post widmen.

Was für Haare und Körper funktioniert, funktioniert auch bei der Wäsche: Ich löse einfach ein Mini-Stückchen Seife in Wasser auf und benutze es als flüssiges Waschmittel. Als „Weichspüler“-Ersatz kommt noch ein Teelöffel Essigessenz in die Weichspülkammer. Essig neutralisiert nicht nur unangenehme Gerüche, sondern wirkt antibakteriell (was ja wohl auch meistens der Grund für schlechte Gerüche ist).

2. Putzen – die Zähne!

Ja im Ernst, ich habe es selber ausprobiert, man kann sich wirklich damit die Zähne putzen. Nach frischer Minze duftet man natürlich nicht, aber ich spüle eh meistens mit ein paar Tropfen Olbas (verschiedene Öle, gut gegen kleine Zipperlein, Zahnfleischbluten usw.) hinterher. Mein Zahnarzt hat sich noch nicht beschwert, und der ist derzeit so ziemlich der einzige, der Zugang zu meiner Mundhöhle hat 😀

3. Juckende Mückenstiche adé

Eines vorweg: das klappt nicht bei jedem (Mückenstich und Menschen): Aber einfach mit der trockenen Seife über den Mückenstich reiben, kurz warten – und dann sollte das nervige Jucken eigentlich aufhören. Bei mir hat es bisher ganz gut geklappt, und da ich die Seife sowieso fast immer wenigstens stückweise mit dabei habe, probiere ich das fleißig an jedem Mückenstich aus.

Bezugsquellen:

Vor Jahren habe ich meine Seife immer bei zhenobya (dort bekommt man auch ziemlich viele Infos über Verwendung – da habe ich meinen Tipp mit dem Mückenstich her -, Herstellung und Geschichte) bestellt, mittlerweile bekommt man sie aber auch in fast jedem Reformhaus oder Bioladen. Bei der Bio Company, zumindest hier in Berlin, muss man aber aufpassen, scheinbar haben unterschiedliche Filialen andere Preise (wurde mir nur berichtet, ich kauf meine meistens in Alt-Glienecke für ca 4 Euro, angeblich woanders auch schon für 6 Euro gesehen).

Seifenvariationen:

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Das ist Kunst. Oder mangelnde Fotokünste.

Varianten der Seife gibt es einige, mit Lorbeeröl, mit Meersalz, mit Granatapfel – für jede Haut oder jedes Hautproblem ist eigentlich die perfekte Seife dabei. Ich wechsele gerne mal zwischen der ganz normalen Aleppo und der mit 15 % Lorbeeröl.

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Berlin Affairs: Leni im rosa Pulli

Sommer 2013:

60 Minuten warten in der Kälte am Ostkreuz. Zwei weggedrückte Anrufe. Einen Strongbow Cider später sitze ich allein in der kleinen Metalkneipe. Hab mich allein auf den Weg gemacht, Berlin zu entdecken. Immer wieder kopfschüttelnd. Vom Egoismus und der Feigheit der Menschen verwundert.
Ich muss auf die Toilette, frage das nette Mädel im rosa Pulli in der Metalkneipe ob sie auf meine Jacke aufpasst. Tut sie.
Die blonde Leni im rosa Pulli, Modedesign-Studentin, trinkt vermutlich etwas zuviel – jedenfalls weit mehr als ich. 3 Mexikaner später schauen wir einträchtig zusammen das WM-Spiel. Wir reden nicht viel. Sie raucht. Ich bin in Gedanken. Aber nicht alleine. Leni im rosa Pulli, mit dem niedlichen Grinsen. Sie ist noch niedlicher, als sie sich darüber aufregt, dass mich der Kerl versetzt hat. Mir geht das nicht nahe, Kapitel abgehakt. Aber das menschliche Versagen dahinter – spüre ich noch auf dem Nachhauseweg.
Und dann denke ich mir:
Warum Emotionen an einen Vollpfosten verschwenden, wenn ich doch weiter inbrünstig meinen besten Freund lieben kann…

Frühling 2016:

Nasse Haare, nasse Jacke, nasser Hund. Lachend durch die Heide. Mit Menschen, die einen glücklich machen. Zufallsbegegnungen. Begegnungen, die genau dann kommen, wenn man sie wirklich braucht. Ich blicke Lilly an und freue mich. Und erinnere mich – wie so oft – an Leni. Leni im rosa Pulli. Ich bin durch und durch zufrieden. Und an wen ich wirklich nicht mehr denke? Seit Monaten nicht mehr… Ihn. Denn:

Beste Freunde sagen einem nicht, man sei nicht anmutig genug, um geliebt zu werden…

Mind, Body, Soul, Wanderlust

Kokosöl – das Allzwecköl

Dass Kokosöl vielseitig einsetzbar ist, (und man Sätze eigentlich nicht mit „dass“ anfängt…) weiß mittlerweile ja schon so ziemlich jeder. Aber wie das mit Hypes und Trends und dergleichen ist: ich schreibe erst darüber, wenn es schon fast wieder vorbei ist. Aber: Kokosöl KANN gar nicht out sein, denn so praktisch wie dieses Zeug ist, wäre man ja schön doof, wenn man es als Trend betrachten würde.

Ob im Deo (respektive in Deocremes), als Deo pur aufgetragen (update Dezember 2016: obwohl meine Haut Kokosöl bisher null mochte – als Deo klappt das jetzt prima) oder oder – irgendwie braucht man Kokosöl IMMER.

Verwendungszweck pur: Als Leave In für die Haare (übrigens auch für den Hund; man sagt Kokosöl die Wirkung nach, Zecken fernzuhalten – und selbst wenn nicht: der Hund riecht lecker und hat gesund glänzendes Fell) oder als Hautpflege. Zum Kochen und Backen auch prima geeignet. Meine Hündin liebt Kokosöl über alles und würde den kompletten Tiegel leerfuttern, wenn sie dürfte.

Bezugsquellen:

Eigentlich fast überall:
– Internet
– Rewe
– Kaufland
– DM Drogeriemarkt
– jedem Bioladen oder Reformhaus

Mind, Body, Soul

Chocolat Malheur

Schokolade ist ja nun nicht so mein Favorit, wenn es ums Essen geht, aber meine liebste Anna hat mir dann doch etwas ziemlich nahe legen können: Chocolat Malheur. Damals noch nicht vegan, aber auch das bekommt man veganisiert.

 


 

Zutaten für 4 Personen:

  • 2 Tafeln dunkle Schokolade (ich nehme am liebsten 85 % Kakaoanteil, aber das ist manchen wohl zu bitter; Zartbitter mit 50 % geht auch noch)
  • 100 g rein pflanzliche Margarine
  • Fett und Zucker für die Formen
  • veganen Ei-Ersatz (Apfelmus, reife Banane oder spezielles Pulver aus dem Reformhaus)
  • 60 g + 1 EL Zucker
  • 2 leicht gehäufte EL Mehl

Zubereitung von Chocolat malheur

  1. Schokolade in kleine Stücke brechen und in der Mikrowelle ( 3 Minuten bei 350 Watt) oder im Wasserbad zusammen mit der Margarine schmelzen.
  2. Ofen auf 175 Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze)
  3. 4 ofenfeste Förmchen (ich nehm her meine kleinen Tontassen) mit Margarine einfetten und Zucker ausstreuen.
  4. Die Masse nach Erhitzen schön verrühren, damit ein einheitlicher Schokobrei entsteht.
  5. Apfelmus zusammen mit dem Zucker schön schaumig rühren.
  6. Schokoladenmasse zusammen mit dem Mehl in den Eischaum unterrühren.
  7. Das ganze dann in die Förmchen füllen und ab in den Ofen. Je kleiner die Förmchen sind, desto schneller sind die süßen Dinger fertig. Bei 200 ml würde ich sagen, nach 8 Minuten kanns raus – soll ja innen noch schön flüssig sein.
  8. Nach dem Rausnehmen kurz abkühlen lassen, dann stürzen et voilà – bon appétit!

Gut dazu passt eine fruchtige Sauce, z.B. aus gefrorenen Himbeeren mit etwas Zitronensaft. Braucht man aber meiner Meinung nach nicht unbedingt dazu.

 

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Single in Berlin?!? Run baby, run!

Single zu sein, erfordert so manches Mal Geduld. Und damit meine ich nicht, geduldig auf den „Richtigen“ warten. Nein, Geduld beim Daten, Geduld bei Freunden, Familie und Verwandten. Mit Anfang 30, jetzt ja hip als thirty-something betitelt, sind wir die neuen Zwanziger. Single sein ist nicht schlimm. Manchmal auch nicht schön, aber das sind Beziehungen ja auch nicht immer. Dennoch habe ich das Gefühl, alle Beziehungsflüchtlinge kommen nach Berlin. Oder sind Ur-Berliner. Berlin ist für mich sowieso eine Stadt der Extreme, alles Fatalisten hier! (Pauschalisierungen und Stereotype find ich ja ganz großartig. Ironie.) Wo war ich? Ja genau. Alles extreme Leute. Extrem öko, extrem tolerant, extrem beziehungsunfähig oder auch gerne mal extrem verzweifelt.
Wenn man also irgendwie doch mal beschließt, dem Pärchenglück (wieso muss ich gerade hier so dermaßen lachen?) auf die Sprünge zu helfen, braucht man vor allem eines: Humor. Wars nicht vorher noch Geduld? Ja, auch. Aber Humor. Ich denke, Humor braucht man definitiv mehr. Und schnelle Beine. Und eigentlich sollte man auch nicht unbedingt einen Blog führen (der Grund, warum der letzte Blog geschlossen wurde: ein nettes Stalkerlein, das sich zum Schluss wenigstens selbst therapieren lassen wollte). Aber: ich bin ja mutig, oder wahlweise einfach nur doof, weil: ich habe so keine Lust, mich von den ganzen Irren da draußen davon abhalten zu lassen, Leute im Internet mit meinen Gedanken zu malträtieren. Hah! In your face. Oder so.
Da ich aber so ungern alleine lache und es sich doch rühmt, die Vorteile einer Partnerschaft seien in erster Linie, dass man alles teilen könne, teile ich meine persönlichen Berlin-Erlebnisse eben mit euch, meinen lieben Lesern. Unter dem Punkt „Berlin Affairs“ könnt ihr euch gerne mit mir amüsieren, gruseln, lachen oder weinen. Nicht alle Erlebnisse werden 1:1 wiedergegeben, das nenn ich dann einfach künstlerische Freiheit, der Unterhaltung wegen. Ihr versteht das.

 

Und nun viel Freude mit Kopf-Yogis, Baumschüttlern und Pfützentrinkern! Prost!

Mind, Body, Soul

Wax your body – Haarentfernung mit Wachs

Moin moin ihr Lieben da draußen! Heut gehts  um ein haariges Thema, das mich schon seit vielen Jahren begleitet und beschäftigt. In meiner Zeit damals in Würzburg hab ich dann endlich damit angefangen: Waxing, bzw. auch Halawa und Sugaring ausprobiert: Haare mittels Wachs/Zuckerpaste entfernen. Doch nicht der Standard wie Beine oder Achseln haben es mir angetan, nein, ich – auch als nicht Sex and the City Fan – hab mich schlicht und ergreifend an den Trend aus der Serie gewagt: Intim-Waxing. Uaaahhh.
Aber ich dachte mir auch einfach, wer sich 7 Stunden lang tätowieren lassen kann, wird auch das überleben. Ähm. Ich bin ja schon immer ein sehr positiver Mensch gewesen, hehe.
Also habe ich  bei meinem allerersten Termin den riesengroßen Fehler gemacht, mich als Modell anzumelden. Modell weil gratis und gratis ist zum Probieren ja immer super, ne? Leute! Ich hätte da echt mitdenken können. Denn: Sauempfindliche Körperregion, plus durchaus vorhandenes Schamgefühl in Kombination mit unbekanntem Studio um dort einem NEULING im Bereich Depilation die Chance zum ÜBEN zu geben….muss ich mehr sagen?

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Mind, Body, Soul

Waxing Guide Würzburg

Moin moin allerseits!

In diesem Post hier hatte ich euch ja schon ziemlich ausführlich über Waxing an sich und meine bisherigen Erfahrungen dazu berichtet. Da ich gestern mal wieder ein neues Studio getestet habe, dachte ich, es wär Zeit für eine kleine Zusammenfassung unter dem Titel „Waxing Guide“.

Wo kann man sich in Würzburg die Haare mittels Waxing/Sugaring/Halawa entfernen lassen?

– Wax your Body 

– Kosmetik Athena

– Kosmetik Stövesandt


 

Wieviel kostet beispielsweise Brazilian Waxing (alle Preise für Brasilianisch komplett)?

– Wax your Body: 26 Eur (jedoch für Pflege kommt noch was hinzu) + Pofalte 10 Eur

– Kosmetik Athena: ab 27 Eur

– Kosmetik Stövesandt: 29 Eur/36 Eur (mit Pofalte)

 

Schmerzfaktor?

– Wax your Body: grauenvoll. Und ich bin NICHT empfindlich.

– Kosmetik Athena: auszuhalten.

– Kosmetik Stövesandt: traumhaft. Sofern das in diesem Bereich geht 😉

 

Kundenumgang/Wohlfühlfaktor?

– Wax your Body: FÜR MICH: Absolutes No Go. Eiskalte Räume (klar, Wärme erhöht das Schmerzempfinden, aber dann sollten sie lieber die zu enthaarenden Bereiche vereisen als dass ich mit eiskalten Füßen in einer Kabine mir den Hintern abfriere). Zudem sitzt man wie die Hühner auf der Stange vor dem Fenster – ergo, JEDER der vorbeiläuft, weiß, was ihr da drin machen lasst 😉

– Kosmetik Athena: Es gibt eine mit einem Vorhang abgetrennte Kabine und nur eine Kosmetikerin. Ihr hab da ziemlich Ruhe, dumm ist es nur, wenn die Tür aufgeht und jemand reinkommt. Dann muss die Behandlung unterbrochen werden (am besten bevor der Kunde auf die Idee kommt, hinter den Vorhang zu schauen)

– Kosmetik Stövesandt: man wird in einem offenen, hellen Vorraum begrüßt. Es sind meistens 2 Kosmetikerinnen anwesend, und für die jeweilige Behandlung geht man durch in einen geschlossnenen Raum. Man liegt auch mit dem Rücken zur Tür. Alles in allem sehr angenehm, und extrem sauber. Kathrin (meine Kosmetikerin) war sehr freundlich, lieb und wir haben auch während der Behandlung ziemlich viel gelacht. Kaum zu glauben, dass ich dort zum ersten Mal war. Sowas nenn ich Wohlfühloase. Das Wachs wird wirklich nur einmal verwendet und hat eine lustige rosafarbene Konsistenz, die mich an zu weichen Kaugummi errinnert. Aufgetragen wird die Masse ähnlich wie beim Halawa. Zudem wird nicht wegen noch 3 übrigen Härchen immer wieder mit dem Wachs drüber gegangen (wie bei WyB), sondern einfach mit der Pinzette ausgezupft. Neu an diesem speziellen Wachs aus Australien ist, dass es bereits ab Härchen unter 1 mm funktionieren soll – lästige Wartezeiten ade!

Generelles zu beachten?

– vorher gut essen. Schweinshaxe mit Sauerkraut empfiehlt sich dennoch nicht. Grundsätzlich BLÄHENDES Essen ist eher ungünstig 😀

– möglichst keinen Kaffee oder Alkohol trinken. Weitet die Blutgefäße, erhöht das Schmerzempfinden. Der Kreislauf verabschiedet sich schneller.

– fragt nach, ob das Wachs wiederverwendet wird. Das wird gerne mal unterschlagen. Und v.a. im Intimbereich muss ich das echt nicht haben, pfui!

– wenn ihr euch in dem Studio schon unwohl fühlt, zuviel Hektik herrscht, dann lasst es lieber bleiben und sucht weiter.

– wenn euch ungefragt Pflege aufgetragen wird, fragt nach, ob das was kostet! Ein gutes Studio wird euch aber darauf aufmerksam machen!